Das Bauhaus steht als einflussreichste Design- und Architekturschule des 20. Jahrhunderts für moderne Architektur. Bis heute zeugen aktuelle Veranstaltungen regelmäßig von der Lebendigkeit und der großen Bedeutung einer Kultur, die Einfluss auf die gesamte Kunstszene hat.
Die Stätten des Bauhauses sind eine Reise wert und prägen bis heute die moderne Klassik, den Funktionalismus und das Design. Die Wiege des Bauhauses wird ab 1919 in Weimar verortet; in Dessau erlebte das Bauhaus ab 1925 seine Blütezeit, und in Berlin waren die prägenden Künstler und Architekten noch bis 1933 aktiv. Dazu gehörten Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Gunta Stölzl, Lilly Reich und Marcel Breuer.
Das NEW bauhaus Festival hat Anfang September 2026 in Weimar Akteure aus Bau- und Immobilienwirtschaft, Architektur, Wissenschaft, Handwerk sowie Kultur und Gesellschaft zusammengebracht und mit seiner starken Zukunfts- und Lösungsorientierung überzeugt. Mit GOLDBECK, einem europaweit führenden Bauunternehmen, das rund 500 Projekte jährlich realisiert und rund 14.000 Menschen beschäftigt, gewinnt das NEW bauhaus Festival einen starken Partner, der Innovation täglich in der Praxis umsetzt. Bundesbauministerin Verena Hubertz übernimmt die Schirmherrschaft und bietet damit prominente Unterstützung direkt aus der Bundes- und Landespolitik. Im Fokus des Festivals stehen zentrale Zukunftsthemen der Branche – von Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung über Künstliche Intelligenz bis hin zu resilienten Infrastrukturen und neuen Baustoffen.
Wie aktuell das Bauhaus bis heute ist, zeigt auch das XV. Internationale Bauhaus-Kolloquium, das vom 4. bis 7. November 2026 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfindet. Diskutiert werden die politischen Bedingungen der Wissensproduktion. Die Konferenz bringt rund 130 internationale Forschende aus Architektur und Stadtplanung, Kunst und Gestaltung sowie Medien- und Kulturwissenschaften zusammen. Das Kolloquium umfasst an vier Tagen Vorträge, Diskussionen und Performances. Künstlerische Arbeiten und Workshopformate präsentieren alternative Erkenntniswege. Internationale Keynotes von Samia Henni und Matteo Pasquinelli sowie eine Filmpräsentation mit anschließender Diskussion von Hito Steyerl und Oleksiy Radynski eröffnen neue Perspektiven auf Architektur, Medien, Technologie und die politischen Dimensionen der Raum- und Wissensproduktion.